Projekt-Referenz 20I106

Umbau der Regenrückhalteräume in Mülheim a. d. Ruhr

Erneuerung der Maschinen- und EMSR-Technik sowie die bautechnische Erweiterung des Regenrückhalteräume.
Besonderheiten/Kenndaten: Umbau im laufenden Betrieb. Einzugsgebiet, Teilentwässerungsgebiet: 24, Volumen RRR: 889 m³, Gedrosselter Abfluss: 200 l/s

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Leistungsumfang / Besondere Leistungen
Technische Ausrüstung, HOAI 2013, LPH 1-3 & 5-8
(Maschinentechnik & EMSR-Technik)

- Bestandserfassung durch 3D Laserscan
- Einmessung der Gesamtanlage nach Umbau
- Erstellung des 3D Modells
- Erstellung der Beleuchtungsberechnung
- Erstellung der Stromlaufpläne
- Erstellung des Explosionsschutzdokumentes
- Erstellung Steuerungsprogrammierung
- HMI Programmierung
- Erstellung der Betriebsanweisung
- Bestandszeichnungen (As-Built)
- Erstellung der Blitzschutzrisikoanalyse
- Erstellung der Bestandsdokumentation
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Umsetzungszeitraum
08/2020 – 06/2022 (Planung bis VOB-Abnahme)
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Kostenumfang
Investitionskosten der Gesamtmaßnahme
[€ netto] ca. 283.300,00 €

Beschreibung der Planungsleistungen

Unser Kunde betrieb und wartete westlich von Fulerum im Teilentwässerungsgebiet, den unterirdischen Regenrückhalteraum „Finkenkamp“. Im Sonderbauwerk „Finkenkamp“ waren derzeit keine messtechnischen Einrichtungen vorhanden. Weiterhin waren keine Fernüberwachungssysteme bzw. Messdatenerfassungssysteme installiert. Eine aufschlussreiche Analyse bzw. Kontrolle der Anlage war somit nicht möglich. Ebenfalls war eine ggf. kurzfristige oder spontane Anpassung der Abflussmenge aus z.B. Test- oder Sicherheitsgründen nicht möglich. Auf dieser Grundlage sollte die Anlage entsprechend dem Standard maschinen- und EMSR-technisch ausgerüstet bzw. ertüchtigt werden.

Maschinen- und Rohrleitungstechnik

  • Messtechnische Ausrüstung des Regenrückhalteraums (Verbindungskammer und Nachschacht) 
  • Schaffung einer einstellbaren drosseltechnischen Regeleinrichtung (Drosselschieber)

Elektrotechnik

  • Aufbau einer Beleuchtungseinrichtung (Verbindungskammer und Außenbeleuchtung am Schaltschrank)
  • Aufbau einer Kameraanlage (Verbindungskammer)
  • Aufbau einer Schaltanlage (Außenschaltschrank auf Betonsockel)
  • Aufbau einer Datenfernübertragungseinrichtung zur Anlagenüberwachung
  • Aufbau der Kabelanlage zur Anbindung der Messtechnik, Kameratechnik und des Drosselschiebers an die Schaltanlage
  •  Aufbau einer Potentialausgleichsanlage aus Edelstahl
  • Aufbau einer SPS und HMI zur Drosselung des Abflusswertes und der Überwachung auf Plausibilität

Bautechnik

  • Stemmarbeiten für neuen Drosselschieber
  • Reprofilierung der Berme im Bereich des neuen Drosselschiebers
  •  Erneuerung/Vergrößerung der Schachteinstiege
  • Erneuerung der Schachtabdeckungen
  • Erneuerung der Einstiegsvorrichtung
  • Aufbau eines Personensicherungssystems an den Einstiegen
  • Herstellung von Kernbohrungen
  • Befestigung der Oberfläche im Bereich der Zufahrt mit Bodengitterplatten

Umsetzung der Planung im 3D Programm

Bilder zum PROJEKT 20I106

Bestandsaufnahme durch 3D Laserscan nach Umbau (As-Built)