PROJEKT 21I118
Erneuerung eines Hochwasserpumpwerks in Köln
Umbau der maschinentechnischen, elektro- und lüftungstechnischen Ausrüstung im Hochwasserpumpwerk (HWP) in Köln.
Besonderheiten/Kenndaten: 4.000 l/s

(Maschinen- und Elektrotechnik) Hiervon sind folgende Leistungsphasen abgeschlossen:
LPH 7
(Projektbeginn, Baubeginn bis VOB Abnahme)
Beschreibung der Planungsleistungen
Das Pumpwerk und die dazugehörige Hochwasserdoppelschieberanlage sind 1994 in Betrieb gegangen. Das Pumpwerk dient bei Hochwasser der Entwässerung des abfließenden Regenwassers aus dem Einzugsgebiet Ein Abfluss von bis zu 4.000 l/s kann bei Hochwasser über das Pumpwerk dem Rhein zugeführt werden. Die rheinseitige Außenwand des Pumpwerks ist integraler Bestandteil der Hochwasserschutzanlage des Kunden. Im Zusammenhang mit dem Alter der Pumpstation wurden die maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung sowie die sichtbare Bausubstanz überprüft. Der Erneuerungs- bzw. Sanierungsbedarf wurde im Zuge von detaillierten Ortsbegehungen ermittelt.
Maschinen- und Rohrleitungstechnik
- Einbau einer Stellungsrückmeldung bei den Rückschlagklappen der HW-Pumpen
- Erneuerung der Schieberantriebe, Absperrschieber, Sammeldruckleitung 1+2, Hochwasserdoppelschieber 1+2 und Betriebsschieber nach StEB Standard
Elektrotechnik
- Neuaufbau der gesamten Niederspannungsschaltanlage
- Neuaufbau der Automatisierung (SPS)
- Verwendung der vorhandenen Fernwirkunterstation, einschließlich GPRS-Modem
- Neuaufbau der Elektroinstallation für die Maschinen- und Armaturentechnik
- Neuaufbau der Elektroinstallation Gebäudetechnik (Licht, Steckdosen und Heizung)
- Installation einer Ersatzbeleuchtung
- Herstellung des Potentialausgleichs
- Neuaufbau der Steuerung Netzersatzanlage und Überholung der Komponenten in Abstimmung mit dem Betrieb
- Erneuerung der Füllstandsmessungen als Einschraubdrucksonde für die Höhenstanderfassung im Pumpensumpf
- Erneuerung der Füllstandsmessung als Einhängedrucksonde für die Höhenstanderfassung im Kellergeschoss
- Erneuerung der Füllstandsmessung als Einhängedrucksonde für die Höhenstanderfassung im Betriebsschieberschacht
- Erneuerung der Füllstandsmessungen als Einhängedrucksonde für die Höhenstanderfassung im Doppelschieberschacht
- Berücksichtigung der elektrischen Anschlüsse der Füllstand- und Abschlagsmessungen im Kanal sowie den Umbau der vorhandenen Messumformer in die neue Schaltanlage
- Demontage der sämtlichen EMSR-Technik (Schaltanlage, Beleuchtung, Steckdosen, Kabelweg in Teilen, Kabelanlage, Messtechnik, Heizungen)





