PROJEKT 15I128

Erneuerung der maschinellen Schlammentwässerung in Jülich

Erneuerung der Maschinen- und EMSR-Technik im Gebäude der Schlammentwässerung, im Verteilerbauwerk und im Nacheindicker auf der Kläranlage.
Besonderheiten: Die komplette Erneuerung erfolgte im laufenden Betrieb.

Detaillierte Informationen zum Projekt

Maschinen- und Rohrleitungstechnik
  • Erneuerung der Maschinentechnik in der
    Schlammentwässerung inkl. der Zentrifuge, der Steigförderer im
    Gebäude, der Schwenkförderer außerhalb des Gebäudes und der Polymeranlage
  • Erweiterung und Umbau von Rohrleitungen in der
    Schlammentwässerung für Polymer, Zentratwasser, ausgefaulter Schlamm und Betriebswasser
  • Erneuerung der Schlammbeschickungspumpen, Mazeratoren,
    Rohrleitungen und zugeh. Armaturen im Verteilerbauwerk der
    Nacheindickung. Diese Komponenten und die entsprechenden
    E-Absperrarmaturen werden mit der SPS der Schlammentwässerung über LWL Kabel (Profibus DP) verbunden
  • Optimierung der Durchmischung der 3 Nacheindicker
  • Mobile Zentrifugenanlage während der Baumaßnahme
  • Demontage von vorhandenen Aggregaten, Rohrleitungen und
    Armaturen in der Schlammentwässerung und Verteilerbauwerk. Hierzu zählt auch die Demontage der Polymeranlagen im Keller der Schlammentwässerung.
EMSR-Technik
  • Vollständige Demontage der Schaltanlagen im Gebäude der MSE und im Verteilerbauwerk sowie den dazugehörigen Kabeln zu den
    entsprechenden Verbrauchern. Die Kabeltrassen aus Stahl bleiben
    weitestgehend erhalten, Rückbau von Kunststoffkabelkanälen im Verteilerbauwerk
  • Aufbau einer Schaltanlage „+SE2“ mit einer SPS und Bediengerät zur Steuerung der kompletten Schlammentwässerungskomponenten mit den entsprechenden Komponenten aus dem Verteilerbauwerk.
    Erneuerung der Kabelanlage für die
    Schlammentwässerungskomponenten und Maschinentechnik im Verteilerbauwerk
  • Aufbau einer Schaltanlage „SE1“ im Gebäude der MSE mit einer SPS zur Steuerung des Bandeindickers,
    Überschussschlammpumpen mit FU, Primärschlammpumpen mit FU, Biofilter, Voreindicker, Steckdosenkombinationen, etc. Weiterhin
    werden alle Kabel erneuert und nicht mehr gebrauchte Kabel zurückgezogen
  • Aufbau einer Schaltanlage „NE_“ im Verteilerbauwerk zur Steuerung der Beschickungspumpen mit FU, Mazeratoren, E-Absperrschieber, Rührwerken, Höhenstandsmessungen, Überflutungsmessungen, Kellerentwässerungspumpen, Steckdosenkombination, etc.
  • Erneuerung aller Kabel inkl. Rückzug von nicht mehr benötigten Kabeln
  • Erneuerung des Einspeisekabels von der Schlammentwässerung zum Verteilerbauwerk, Verlegung über vorhandene Kabelzugschächte
  • Erneuerung der Kabeltrassierung vom Verteilerbauwerk auf die Nacheindicker
  • Schaffung eines Provisoriums für die Primärschlammpumpen im
    Keller der Schlammentwässerung
Bautechnik
  • Rückbau der Betonsockel in der Schlammentwässerung und im Verteilerbauwerk
  • Neuaufbau der Betonsockel für Beschickungspumpen und Mazeratoren
  • Betoninstandsetzung von der Lauffläche des Schwenkförderers im
    Außenbereich der Schlammentwässerung
  • Erdverlegung von Kabelleerrohren im Bereich der Nacheindicke
Schlammbehandlung-Projekt 15I128

Leistungsumfang

Technische Ausrüstung, HOAI 2013, LPH 2-3 & 5-9
(Maschinentechnik & EMSR-Technik)
Schlammbehandlung-Projekt 15I128

Kenndaten

90.000 EW
Schlammbehandlung-Projekt 15I128

Umsetzungszeitraum

10/2016 – 12/2019 (Planung bis VOB-Abnahme)
Schlammbehandlung-Projekt 15I128

Kostenumfang

Investitionskosten der Gesamtmaßnahme [€ netto]
ca. 847.000,00 €

Bilder zu PROJEKT 15I128

Umsetzung der Planung im 3D Programm